FIZE Dialoge

Ideen. Erfahrungen. Perspektiven

Wir verbinden Menschen, Institutionen und Ideen, um gemeinsam nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln.

FIZE Dialoge

Ideen. Erfahrungen. Perspektiven

Zusammenarbeit beginnt mit dem Gespräch. Neue Ideen entstehen dort, wo Menschen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen miteinander teilen. Genau hierfür schaffen wir mit den FIZE Dialogen Raum.

 

FIZE Dialoge sind unsere Plattform für Austausch, Wissenstransfer und gemeinsame Reflexion. Wir möchten Menschen aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch bringen – regional, national und international.

 

Dabei geht es nicht nur um große globale Themen. Viele Herausforderungen beginnen vor der eigenen Haustür. Deshalb verstehen wir die FIZE Dialoge zugleich als unser regionales Standbein. Wir möchten aktuelle Entwicklungen, gesellschaftliche Fragen und internationale Perspektiven in die Region tragen und gleichzeitig regionale Erfahrungen in größere Zusammenhänge einordnen.

 

Geplant sind Vortragsabende, Gesprächsformate, Fachdialoge und thematische Veranstaltungen zu den Arbeitsfeldern von FIZE. Darüber hinaus möchten wir in den kommenden Monaten einen regelmäßigen Breakfast Club etablieren. In lockerer Atmosphäre sollen dort aktuelle Themen aus Gesellschaft, Bildung, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit diskutiert werden – offen, interdisziplinär und auf Augenhöhe.

 

Auf dieser Seite finden Sie Ankündigungen kommender Veranstaltungen, Berichte aus unseren Projekten sowie Impulse und Perspektiven aus unseren fachlichen Diskussionen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Menschen, die bereit sind, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Dialoge & Perspektiven

64.000 Jugendliche ohne Abschluss – Zeit für eine Debatte?

 

Wolf Hannes Kalden, geschäftsführender Vorstand des Forum für Internationale Zukunfts- und Entwicklungspartnerschaften (FIZE), hat sich mit einem offenen Schreiben an die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder gewandt. Anlass ist die regelmäßig geführte Diskussion über eine Abschwächung oder Abschaffung der Schulpflicht in Deutschland. Während FIZE die Schulpflicht als einen zentralen Pfeiler von Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe und demokratischer Entwicklung betrachtet, stellt das Schreiben eine andere Frage: Sollte Deutschland heute nicht eher über eine Ausweitung statt über eine Reduzierung der Schulpflicht diskutieren?

 

 

Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Überlegungen. Zum einen die Frage, ob neun Jahre Schulpflicht den Anforderungen einer modernen Wissensgesellschaft noch gerecht werden. Zum anderen, ob die Erfüllung der Schulpflicht künftig stärker an den Erwerb eines ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses geknüpft werden sollte.

 

Hintergrund dieser Überlegungen ist die weiterhin hohe Zahl junger Menschen, die jedes Jahr ohne Schulabschluss die Schule verlassen. Für viele von ihnen erschwert dies dauerhaft den Zugang zu Ausbildung, Beruf und gesellschaftlicher Teilhabe.

 

Die Anregung versteht sich ausdrücklich nicht als Forderung nach zusätzlichen gesetzlichen Verpflichtungen. Vielmehr soll sie eine bildungspolitische Diskussion darüber anstoßen, welche Bildungsstandards unsere Gesellschaft künftig als unverzichtbar betrachtet und wie möglichst viele junge Menschen dabei unterstützt werden können, diese tatsächlich zu erreichen.

 

Die Überlegungen speisen sich sowohl aus der beruflichen Erfahrung des Verfassers als auch aus aktuellen internationalen Projekten und Bildungskooperationen, darunter die Initiative MICT UA. Gemeinsam mit Universitäten, Ministerien und regionalen Partnern in der Ukraine beschäftigt sich MICT UA mit Fragen von Bildung, Integration und Zukunftsperspektiven junger Menschen im Kontext langfristiger gesellschaftlicher Entwicklung.

Aus unseren Projekten