Von Odesa zurück nach Deutschland – Die nächsten Schritte für MICT UA
Nach drei intensiven Wochen in der Ukraine und in der wunderschönen Stadt Odesa ist unser Vorstand Wolf Hannes Kalden nun nach Deutschland zurückgekehrt.
Die Reise war weit mehr als eine Reihe von Gesprächen. Sie war eine Gelegenheit zuzuhören, Fragen zu stellen und vor allem zu lernen. Unser herzlicher Dank gilt allen, die sich die Zeit genommen haben, mit uns über MICT UA zu sprechen und ihre Erfahrungen, Ideen sowie auch ihre kritischen Perspektiven offen mit uns zu teilen.

Ein besonderer Dank gilt Sergiy Kononenko und dem Team der Regional Development Agency of Odesa Region, Andrii Rozov, Direktor des Department of Economic Development of Odesa City Council, sowie Yan Shapiro, Gründer von U-Nation.
Obwohl jedes Gespräch einen anderen Blickwinkel auf das Thema eröffnete, hatten sie alle eines gemeinsam: Sie haben MICT UA besser gemacht.
Eine Erkenntnis zog sich dabei durch alle Gespräche: Der Aufbau von Strukturen für Rückkehr und Reintegration ist nur ein Teil der Herausforderung. Ebenso wichtig ist es zu verstehen, warum sich junge Ukrainerinnen und Ukrainer überhaupt für eine Rückkehr entscheiden würden.
Genau darauf wird sich die nächste Projektphase besonders konzentrieren. In den kommenden Wochen werden wir die organisatorischen Strukturen von MICT UA in Deutschland weiter aufbauen und gleichzeitig die Vorbereitung einer repräsentativen Befragung junger Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland vorantreiben. Ziel ist es, ihre Motivation, Erwartungen und Bedenken hinsichtlich einer möglichen Rückkehr in die Ukraine besser zu verstehen.
Nur wenn wir diese Perspektiven verstehen, können wir realistische und nachhaltige Wege für eine freiwillige Rückkehr und erfolgreiche Reintegration entwickeln.
Die Gespräche in Odesa haben dafür wertvolle Impulse gegeben. Noch einmal herzlichen Dank an alle, die zu dieser Reise beigetragen haben. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten fortzusetzen.